Unterjährige Zahlungsweise in der Kfz Versicherung

Die Versicherungsverträge bei der Autoversicherung sind Jahresverträge. Die Beiträge werden somit zu Beginn des Jahres für das gesamte Versicherungsjahr fällig. Da jedoch nicht jeder Versicherungsnehmer in der Lage ist den gesamten Beitrag in einer Summe zu bezahlen, bieten die Versicherungen auch eine unterjährige Zahlungsweise an. So ist es je nach Versicherung auch möglich, die Beiträge halbjährlich, quartalsweise oder auch monatlich zu bezahlen. Im Prinzip ist die unterjährige Zahlungsweise eine Ratenzahlung, wofür die Versicherung einen entsprechenden Aufschlag auf den Beitrag erhebt. Die Höhe dieses Zuschlages ist je nach Versicherungsgesellschaft unterschiedlich. Bis zu fünf Prozent des Jahresbetrages sind jedoch durchaus möglich. Da die Versicherung durch die Ratenzahlung jedoch nicht den vollen Betrag stunden muss, ergibt sich daraus ein effektiver Jahreszins von bis zu 11,35 Prozent.

Der Vorteil bei der unterjährigen Zahlungsweise liegt in der größeren finanziellen Liquidität für den Versicherungsnehmer. In den meisten Fällen sind die Gebühren für die unterjährige Zahlungsweise geringer als beispielsweise die Zinsen bei einem Dispokredit. Zudem trägt der Versicherte bei einer jährlichen Zahlweise das Insolvenzrisiko der Versicherungsgesellschaft. Für den Fall, dass diese während des Jahres in Insolvenz geht, besteht kaum eine Chance auf die Rückzahlung der bereits entrichteten Versicherungsbeiträge. Daraus ergibt sich eine Doppelbelastung, da der Versicherungsnehmer zudem noch eine neue Autoversicherung abschließen muss.

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