Bei der heutigen Verkehrsdichte sollte jeder Fahrer genau prüfen, ob er selbst sowie die Insassen im Schadensfall auch ausreichend abgesichert ist. Eine Kfz- oder Auto-Unfallversicherung schützt den Fahrer und seine Insassen bei Unfallschäden.
Von Finanztestern und Verbraucherverbänden wird oft davon abgeraten, eine Unfallversicherung innerhalb einer Autoversicherung abzuschließen. Dass dies ein sehr verhängnisvoller Rat sein kann, haben Untersuchungen von Einzelschicksalen ergeben. Im Gegensatz zu den USA, wo Schadensersatzsummen bei Personenschäden sehr hoch sind, fallen die in Deutschland gezahlten Summen bei Ansprüchen aus der Haftpflichtversicherung eher gering aus.
In der Regel werden erst bei ganz starken körperlichen Schäden höhere Summen bezahlt, die aber selbst dann nicht zwingend ausreichend sind. Mitunter müssen etliche Gerichtsprozesse bestritten werden, um selbst bei einer positiven Rechtsprechung eine nicht ausreichende Summe als Schadenersatz zu erhalten.
Die Kfz-Unfallversicherung sollte also als erweiterter Schutz für alle Insassen betrachtet werden. Insbesondere der Fahrer wird jedoch geschützt, denn dieser ist ohne diese Versicherung bei eigenem Verschulden nicht geschützt. Über die Kfz-Unfallversicherung werden Personenschäden infolge von Unfalltod oder Dauerinvalidität nach Verkehrsunfall abgesichert. Die Kfz-Unfallversicherung hat einen großen Vorteil: sie zahlt in jedem Fall, auch wenn der Versicherungsnehmer der Verursacher ist.
Damit werden Leistungen bei einem Personenschaden für Fahrer wie für die Insassen deutlich aufgebessert.
Die Versicherungsbeiträge für eine Kfz-Unfallversicherung sind günstig. Das hängt damit zusammen, dass die Versicherer aufgrund günstiger Statistiken und einer breiten Risikostreuung gut kalkulieren können. Eine Kfz-Unfallversicherung sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Sie wird nicht oft benötigt, aber im Ernstfall ist sie sehr hilfreich.
weitere Informationen hier: Insassen-Unfallversicherung