Auto News

Peugeot baut Tausende Stellen ab

Seine Absatzprobleme will der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen mit einem enormen Sparplan in den Griff bekommen, der unter anderem einen drastischen Stellenabbau zur Folge hat. Innerhalb Europa will PSA in der Autoproduktion bereits im kommenden Jahr rund 1.000 Stellen und über 5.000 Jobs außerhalb der Produktion streichen. Daneben werden rund 800 Zeitarbeiter bis Ende des Jahres ihre Arbeit verlieren.

Chevrolet: Elektroversion des Spark soll 2013 kommen

Der amerikanische Autobauer Chevrolet will sein Kleinstwagen Spark mit einem Elektroantrieb ausrüsten und ihn bereits im Jahr 2013 gegen die Konkurrenz antreten lassen. Anfangs planen die Amerikaner eine geringe Stückzahl des Elektroflitzers, der zuerst für Kalifornien und andere Märkte weltweit bestimmt ist.

Nissan stellt neues Sicherheitssystem vor

Es kann verheerende Folgen haben, falls Autofahrer statt zu bremsen auf das Gaspedal treten. Aus diesem Grund hat der japanische Autobauer Nissan jetzt ein innovatives Sicherheitssystem entwickelt, welches in dem Fall Unfälle durch einen automatischen Bremseingriff verhindert.  Die vier im Auto untergebrachten „Around View Monitore“ versorgen eine zentrale Steuereinheit mit Bildsignaldaten und erkennen, ob sich das Fahrzeug beispielsweise in einer Tiefgarage oder auf einem Parkplatz befindet.

Volkswagen will Mitarbeiterzahl aufstocken

In wenigen Jahren will Europas größter Autobauer Volkswagen die Nummer Eins weltweit werden, was unter anderem auch durch mehr Angestellte erreicht werden soll. Laut dem Konzernlenker Martin Winterkorn will man langfristig rund 500.000 Mitarbeiter beschäftigen, während zum jetzigen Zeitpunkt 435.000 Menschen für Volkswagen arbeiten. Da die Wolfsburger natürlich auch produktiv bleiben wollen, wird die Mitarbeiterzahl ab einer halben Millionen Angestellte nicht weiter steigen. Laut Winterkorn werden alleine in diesem Jahr über 7.500 Absolventen einer Hochschule bei VW eingestellt. Der Konzernchef will die Topleute für sein Unternehmen gewinnen, weshalb ihm unter anderem der Mangel an Ingenieuren hierzulande große Sorge bereitet.

Fronten zwischen VW und Suzuki verhärten sich

Schon seit einigen Monaten liegen die beiden Autobauer Suzuki und VW wegen den gegenseitigen Beteiligungen und einer eventuellen Übernahme im Clinch. Zuletzt hat Europas größter Autokonzern den Japanern einen Vertragsbruch der gemeinsamen Kooperation vorgeworfen, woraufhin Suzuki direkt im Anschluss dasselbe von VW behauptete. Angefangen hat der Twist mit der Tatsache, dass die Japaner entgegen dem Kooperationsvertrag Dieselaggregate beidem italienischen Autobauer Fiat bestellt hatten. Mittlerweile schließen die Verantwortlichen bei Volkswagen auch juristische Schritte nicht mehr aus, da man die Vorwürfe von Suzuki in keinster Weise nachvollziehen könne und die Vorwürfe aus Japan völlig unbegründet seien.

Downsizing auch in den USA auf dem Vormarsch

Auch in den USA hat sich unter den Autobauern mittlerweile rumgesprochen, dass Spritsparen gar nicht so eine schlechte Idee ist und lässt damit die Tradition langsam bröckeln. In den ersten sechs Monaten 2011 wurden in den USA mehr Fahrzeuge mit Vierzylinderaggregaten als mit den großen V6- oder V8-Motoren abgesetzt. Es scheint so, als ob das Downsizing immer populärer wird, obwohl in Nordamerika der Hang zu spritfressenden und großen Motoren Jahrzehnte lange Tradition hatte. Unter dem Downsizing versteht man, dass die Zylinderzahl sowie der Hubraum der Motoren verkleinert werden, wobei die Leistung stets gleich bleibt oder sogar noch angehoben wird. Dies erreicht man beispielsweise eine Benzindirekteinspritzung sowie Kompressor- oder Turboaufladung. Daraus resultiert ein wesentlich geringer Spritverbrauch bei gleichbleibenden Fahrleistungen.

Audi Q 7 3.0 TFSI

Der Ingolstädter Autohersteller Audi führt nun auch bei seinem SUV Q7 das Downsizing ein. Neben der Anzahl der Zylinder schrumpft gleichzeitig auch der Durst des Q7, womit er der 4,2-Liter große Achtzylinder jetzt für einen 3.,0-Liter-Sechszylinder Platz machen muss. Mittlerweile gehören auch eine Direkteinspritzung, Aufladung sowie das Bremsenergie-Rückgewinnungssystem zum absoluten Standard bei den Aggregaten von Audi.

Porsche 918 Spyder

Erst vor kurzem hat der Sportwagenbauer Porsche auf dem Genfer Autosalon die Konzeptstudie 918 Spyder dem Publikum präsentiert, welche durchaus die Nachfolge des Porsche Carrera GT antreten könnte. Auch auf der Auto Show in Peking hat Porsche den neuen Supersportler mit im Gepäck, der Rennsportfahrleistungen mit dem geringen Spritdurst eines Kleinwagens kombiniert.

BMW 6er Gran Coupe

Für das viertürige Gran Coupe, das momentan auf der Autoshow in Peking vorgestellt wird, hat sich BMW genügend Zeit gelassen. Die seriennahe Studie ist mit einer Höhe von unter 1,40 Meter wesentlich flacher als die 5er- und 7er- Limousinen und die recht muskulösen Formen mit den kurzen Überhängen und dem sportlichen Design mit einem langem Radstand dürften sich wohl bis zur Serieneinführung nur noch minimal verändern.

BMW 6er Gran Coupe © BMW

Foto © BMW

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