Der Automobilmarkt steigt jedes Jahr von Neuem an. Zahlreiche neue Modelle erscheinen in den Autohäusern. Sobald dies passiert, müssen diese Autos auch in das Typenklassenregister aufgenommen werden.
Doch im Falle eines komplett neuen Modells kann man für die Einordnung in die Typenklassen noch keine Statistik heranziehen. Damit man eine vorläufige Zuordnung durchführen kann, werden die vorhandenen Kriterien hinzugezogen. Hierzu gehören die Leistung PS und KW sowie der Hubraum. So gilt die Faustformel: Je mehr Leistung, desto höher die Typenklasse oder auch umgekehrt. Im Normalfall werden dann zusätzlich noch Schadens- sowie Unfallstatistiken berücksichtigt. Da bei neuen Modellen allerdings noch keine Erfahrungswerte vorhanden sind, muss man sich zusätzlich noch anderer Merkmale bedienen. Dazu zählen modellspezifische Eigenschaften sowie die angebotenen Sicherheitsstandards. Je besser diese sind und je sicherer das entsprechende Modell auch ist, desto geringer ist die Schadenswahrscheinlichkeit.
Zusätzlich nehmen die Treuhänder, die mit der Einstufung betraut sind, die Statistiken und Werte von Vorgängermodellen oder aber auch ähnlichen Modellen des gleichen Herstellers dazu. Auf diese Weise versucht man schon im Vorfeld eine faire Zuordnung zu finden, damit das Auto auch akzeptabel in der Typenklassenliste geführt wird. Sollte sich nach einer Überprüfung zeigen, dass die Einteilung in irgendeiner Art falsch erfolgt ist, kann diese spätestens im Spätherbst, also im Oktober, korrigiert werden. Ab diesem Zeitpunkt kann bei Bedarf das bisherige Verzeichnis angepasst werden.
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