Jobs in der Automobilbranche

Vor allem wegen der großen Nachfrage aus dem Ausland kommt die deutsche Autoindustrie wieder schneller in Schwung als erwartet und hat sich von der Wirtschaftskrise relativ erholt. Laut dem Branchenverband VDA erwartet man in diesem Jahr bei der Ausfuhr mit 4,15 Millionen ein Plus von 21 Prozent. Die deutschen Autohersteller werden im Gesamtjahr rund 5,45 Millionen Fahrzeuge bauen, was zehn Prozent mehr als noch im Jahr zuvor sind. Eine Entwicklung also die positiv stimmt, jedoch ist es nicht so das jede Jobbörse voller vakanter Stellen im Automobilsektor ist. Da in Deutschland 710.000 Angestellte direkt in der Autoindustrie beschäftigt sind, ist der Industriezweig die Schlüsselbranche der hiesigen Wirtschaft. Insgesamt hängt laut dem VDA hierzulande mittlerweile jede siebte Arbeitsstelle am Auto.

Den Export treiben vor allem die hohen Absatzzahlen in Asien, sowie die zügige Erholung des amerikanischen Marktes kräftig an. Die deutschen Autobauer profitieren weit über dem Durchschnitt vom Boom in China, wo der Automarkt in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres um satte 41 Prozent zugelegt hat. Der Marktanteil der deutschen Autobauer liegt dort momentan bei 18 Prozent, mit 1,3 Millionen abgesetzter Autos ein Plus von 53 Prozent.

Die deutschen Autohersteller haben sehr früh auf die Volksrepublik gesetzt, was sich jetzt auszahlt und eine vollkommen richtige Entscheidung war. Allerdings ist man unter Experten geteilter Meinung, da die Abhängigkeit von China auch Risiken birgt. Weil die Autoverkäufe im Inland nur schleppend voran gehen, könnte ein großer Teil der gesamten deutschen Autoindustrie ins Wanken geraten, falls der Absatz auf dem chinesischen Markt zurück gehen sollte.

Immer besser in Fahrt kommen die Deutschen auch auf dem bedeutendem US-Markt, wo der Absatz deutscher Hersteller in den letzten vier Jahren jeweils um ein halbes Prozent zulegte. Besonders gefragt sind in Amerika die Premiumfahrzeuge von BMW, Audi, Daimler sowie Porsche, dessen weltweiter Anteil in diesem Bereich mittlerweile bei 80 Prozent liegt.


Sollte die Nachfrage nach deutschen Autos auch künftig auf solch einem hohen Level bleiben, denkt man bei den deutschen Herstellern sowie den Zulieferern in naher Zukunft sicher nicht an einen Stellenabbau.

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