Mit einem Autokredit wird der Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens in
günstigen monatlichen Raten finanziert. Autokredite werden von normalen
Banken und Finanzinstituten angeboten, aber auch direkt vom Autohaus
über die angeschlossene Autobank. Doch Autokredit ist nicht gleich
Autokredit. Auf diese Punkte sollten Verbraucher bei einem günstigen
Autokredit achten.
Immer den effektiven Jahreszins vergleichen
Einige Autohäuser werben mit besonders niedrigen Monatszinsen von 1 bis
2 Prozent. Der Jahreszinssatz kann dennoch höher liegen. Ein Vergleich
mehrere Autokreditangebote ist nur mit dem effektiven Zinssatz möglich,
der auch weitere Kosten und die Zahlungstermine berücksichtigt. Der
effektive Jahresszins muss immer angegeben werden, das ist gesetzlich im
Verbraucherkreditgesetz vorgeschrieben.
Die persönliche Bonität entscheidet
Bei der Vergabe eines Autokredites prüfen die Banken immer die
persönliche Bonität. Erst nach dieser Prüfung, bei der unter anderem das
Einkommen, die monatlichen Ausgaben und die bisherige Kreditwürdigkeit
einbezogen werden, unterbreitet die Bank ein konkretes Zinsangebot.
Dieser Zinssatz kann dann von den Autokreditzinsen aus der Werbung
abweichen. Meist sind die Konditionen höher. Einfluss auf die
Konditionen haben auch die Kreditlaufzeit und die Höhe der Anzahlung.
Gebühren machen den Kredit teurer
Ein günstiger
Autokredit wird ohne weitere Bearbeitungsgebühren vergeben.
Verbraucher sparen dadurch bis zu mehreren hundert Euro, denn eine mögliche
Bearbeitungsgebühr kann zwischen 1 und 3 Prozent liegen, die von der
Kreditsumme berechnet wird. Zahlreiche Banken bieten Autokredite im
Internet ohne zusätzliche Gebühren an. Ob eine angebotene
Restkreditversicherung abgeschlossen werden soll, muss jeder Konsument
selbst entscheiden. Absichern lassen sich die Risiken Arbeitslosigkeit,
Arbeitsunfähigkeit und der Todesfall. Die Kosten der Versicherung werden
meist über die Monatsraten bezahlt.
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