Car2Go schickt 300 Elektro-Smarts nach Amsterdam

Mit rund 300 Elektro-Smarts startet am 24. November in Amsterdam mit der Daimler-Tochter Car2Go die größte elektrisch betriebene Carsharing-Flotte der Welt. Durch die Smart Fortwo Electric Drive soll unter anderem die Luftqualität der niederländischen Metropole verbessert werden. Zum anderen hätten die Einwohner laut den Verantwortlichen eine gute Alternative zum eigenen Auto, womit sie ebenso ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Weil die wendigen Elektroflitzer vollkommen emissionsfrei fahren, erhoffen sich die Stadträte langfristig auch positive gesundheitliche Aspekte bei der Bevölkerung.

Elektro-Smarts sind nicht an Stationen gebunden

Laut Car2Go soll nur regenerativ erzeugter Strom für die Smarts benutzt werden, den die Fahrer an über 250 Ladestationen im innerstädtischen Bereich zapfen können. Bis Ende kommenden Jahres soll dann die Zahl der Ladestationen auf 1000 anwachsen. Die Elektro-Smarts sind wie bei den anderen weltweiten Car2Go-Projekten keineswegs an feste Mietstationen gebunden. Daneben müssen sie von den Fahrern nach der Fahrt auch nicht wieder aufgeladen werden, wenn der Akkustand noch über 20 Prozent liegt. Wenn der Fahrer jedoch seine Miete mit dem freiwilligen Anschließen an eine Ladestation beendet, bekommt er eine 10-minütige Gutschrift, falls die Kapazität der Batterie unter 40 Prozent liegen sollte.

Keine Sorge um die Reichweite

Die Nutzer des Elektroflitzers müssen sich auch nicht um die Reichweite sorgen, da der E-Smart Distanzen von über 110 Kilometern mit einer vollen Akkuladung zurücklegen kann. Neben Ulm, Hamburg, Vancouver in Kanada und Austin in den USA ist Amsterdam bereits fünfte Stadt, wo Daimler sein Car2Go-Projekt anbietet. Pro Minute muss man in Amsterdam 29 Cent zahlen, während die volle Stunde mit 12,90 Euro und der ganze Tag mit 39 Euro berechnet wird.  

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